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Barfuss im Schwabenland


Gesundes Leben auf freiem Fuß


Ratgeber Gesundheit
Mit Einzug des Frühlings ist die Freiheit wieder gekommen -- die Freiheit, stundenlang draußen zu sein, leichte Kleidung zu tragen und die Füße wieder aus der Enge geschlossener Schuhe zu befreien. Für manchen ist es fast schon ein erster Höhepunkt des Jahres, endlich wieder lockere Erde, feinen Sand und weiches Gras unter den bloßen Sohlen zu spüren. Vielen Menschen macht das „Leben auf freiem Fuß“ Spaß, zu Hunderttausenden besuchen sie den Sommer über die zahlreichen Barfußpfade mit ihren vielseitigen Erlebnismöglichkeiten. Barfußlaufen steigert das Wohlbefinden, und das ist eine wichtiger Hinweis auf seinen gesundheitlichen Wert.
Wenn beim Gehen auf naturbelassenen Pfaden der Komfort der Schuhe wegfällt, bekommt die Fußmuskulatur das Training, das sie braucht. Das stärkt das Fußgewölbe und verhindert den Senk- und Spreizfuß sowie daraus entstehende Fuß-, Knie- und Rückenschäden.
Der natürliche Bewegungsablauf beim Barfußgehen gibt der Rückenmuskulatur entscheidende Steuerimpulse zur Schonung von Wirbelgelenken und Bandscheiben. Barfußgehen wird oft unmittelbar als schmerzlindernd erlebt. denn es ist ein idealer Ausgleich für unsere sitzende Lebensweise, die auf Dauer den Rücken schädigt.
Barfußlaufen fördert den Rücktransport des Bluts aus den Beinen. Deshalb wird barfüßiges Bewegungstraining zusammen mit Kneipp‘schen Wasseranwendungen als Heilmethode gegen Venenleiden eingesetzt.
Durch Sohlenmassage und Kältereize wird die Durchblutung gesteigert und die Wärmeproduktion im ganzen Körper angeregt. Dieser „Kneipp-Effekt“ ist ein guter Schutz vor Erkältungskrankheiten.
Barfußgehen in der Natur findet im „Hier und Jetzt“ statt und ermöglicht wohltuendes Abschalten von den Alltagsproblemen. So kann es psychosomatische Leiden lindern, die häufiger sind, als man gemeinhin denkt.
Nicht jeder Untergrund wirkt in gleicher Weise einladend, aber man kann überall Untergründe und Wege finden, auf denen Barfußlaufen Spaß macht. Viele Grünanlagen laden dazu ein, viele Wanderwege haben geeignete Abschnitte. Ein ganz sicherer Tipp sind die zahlreichen Barfußpfade oder Barfußparks, die regelmäßig gewartet werden und abwechslungsreiches und gesundes Geherlebnis garantieren.
Auf der Internetseite
www.barfusspark.info kann man sich über diese schönen Ausflugsziele ausführlich informieren. Das soll aber niemanden daran hindern, auch selbst in seinem Umfeld die Stellen herauszufinden, wo das Barfußlaufen am meisten Spaß macht!

Text und Foto: Lorenz Kerscher, Penzberg


Barfuss-Ratgeber Gesundheit

Ratgeber Gesundheit
Wenn ich mal bei mir an früher denke, als ich noch 20 Jahre alt war, waren es nicht gerade gute Jahre. Ich wußte noch nicht, dass Barfuss laufen so gesund sein kann! Zwar war ich auch im Sommer barfuss unterwegs, aber nicht so oft. Ich hatte damals Probleme mit meinen Beinen. Zum einen hatte ich oft nachts im Bett sehr starke Krämpfe - und hatte auch öfter Migräne, an beiden Beinen Krampfadern. Und last but not least war ich sehr müde und im Winter immer mit kalten Füßen gesegnet.
Seit ich die letzten Jahre immer öfter Barfuss laufe, habe ich meine Krämpfe und meine Migräne los, mein ganzes Immunsystem ist gut im Schuss. Auch war ich viele Jahre nicht mehr krank! Und ich bin viel selbstbewußter geworden. Wenn ich da mal an die Krankenkassen denke: alle meckern doch wegen der hohen Kosten und Beiträge. Ich glaube, dass die meisten Menschen doch nur eine schlechte Lebenseinstellung haben und wollen doch gar nicht gesund leben. Wenn diese Menschen noch bei der Ernährung acht geben, dann würden auch die Beiträge sicherlich wieder sinken.
Barfuss gehen sollte man auf verschiedenen Untergründen, wie z.B. auf Gras, Erde, Schlamm, Sand, Rinde, Steinboden und Steinen allgemein. Das regt Herz und Kreislauf enorm an. Wer von der Arbeit kommt und erschöpft ist, kann durch Barfussgehen neue Energie tanken. Barfussgehen stärkt auch die Konzentration, die Wirbelsäule. Muskeln und Gelenke der Füße werden gestärkt. Nur eines sollte man nicht: auf hartem Boden rennen.
Auch im Winter ist barfuss gehen wie z.B. im Schnee kein Problem. Man muß nur die Füße trainieren. Wer zum ersten Mal Barfuss im Schnee laufen möchte, sollte das erst mal anfangen mit etwa einer halben Minute. Dann das ganze ein wenig steigern auf 1 Minute, dann 3 und am Ende immer mehr. Wenns allerdings an den Füßen zu kalt und eisig wird, sollten Sie lieber aufhören. Eisbein essen ist besser als Eisbein haben!

Schon mal was über den Charakter eines Menschen erfahren? Die Zehen verraten einem, wer Du bist!

ARD Ratgeber "Fußpflege": So oft wie möglich barfuss laufen

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Wanderausstellung "unter unseren Füßen - Lebensraum Boden"

Ratgeber Gesundheit
»Unter unseren Füßen - Lebensraum Boden« ist eine Wanderausstellung des Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz von 2004 bis 2007. Sie zeigt Bodenorganismen in ihrem Lebensraum - vom Maulwurf bis zu den Einzellern - und erläutert deren große Bedeutung für die Bodenfunktionen und -fruchtbarkeit.

Die Ausstellung ist optional mehrsprachig: Alle Ton- und Textelemente sind in verschiedenen Sprachen verfügbar und können einfach ausgetauscht werden, so dass die Ausstellung auf ihrer Wanderung durch Europa in der jeweiligen Landessprache präsentiert werden kann. Finanziert wurde die Ausstellung mit Hilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (Realisationsphase) und der EU (Interreg IIIA, Präsentationsphase 2004 bis 2006).

Weitere Informationen finden Sie auf der
Webseite zur Wanderausstellung.