TRADITIONAL HIPPIE CONVENTION - WOODSTOCK IN OSTHESSEN
vom 19. bis 22. Juli 2007 auf Burg Herzberg in Breitenbach/Hessen
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Auch heuer ging fand wieder das größte Hippiefest Europas in der Osthessischen Provinz in der Nähe von Fulda statt. Das sympathische Alternativ-Event expandiert weiter. So trotzen dieses Jahr über 10.000 Alt- Neo- und Wochendhippies dem unwirtlichen Wetter. Und das hatte es in sich Regen dadurch durchweichte Klamotten und Kälte bis zum abwinken. Der Stimmung tat dies allerdings keinen Abbruch. Anders wie auf ähnlich großen Events wo solche Wiedrichkeiten Unmut nicht selten Aggression hervorrufen war auf allen Gesichtern ein Lächeln zu sehen. Das Wetter muß man eben nehmen wie es ist, außerdem verwandelte das üppige Nass von oben Freak City in eine Matschbahn, die zum durchwaten geradezu einlud und auch dankend angenommen wurde. Barfuß durch den Matsch stampfen, wo ist das sonst noch möglich? Für gestrandete Fahrzeuge für die bisweilen kein Durchkommen bestand, warteten die Traktoren der örtliche Bauern.
So oder so ähnlich muß es damals gewesen sein, auf der Mutter aller Festivals dem Woodstock. Wenn auch diesmal keine Bands dabei waren, die schon auf diesem legendären Open-Air gespielt hatten, so war die musikalischenBandbreite doch wie immer vielfältig und abwechslungreich. Von den britischen Hardrockern von Uriah Heep bis zu den Percussion-Trommel Gruppe Orange aus dem Allgäu spannte sich der Bogen. Herauszuheben sind auf alle Fälle Riverside aus Polen. Meines Erachtens kann man die Band in einem Atemzug mit Progressive Größen wie Porcupine Tree nennen. Für mich zumindest die Entdeckung dieses schönen Festivals. Weitere Highlites waren der Auftritt von Colosseum, Pavlov’s Dog und Brant Bjork& the Bros. (Bekannt aus der Frühzeit von Kyuss wo er an der Schießbude saß und aus diversen Projekten).
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch wie immer exzellent gesorgt. Ob nun exotische Köstlichkeite aus Thailand, Mexiko, Indien oder ein Dimele, ein aus Brotteig Käse und oder Schinken bestehende Spezialität aus dem Allgäu das frisch im Ofen zubereitet wird, ein allerdings nicht psychoaktiven Hanfburger, auch hier wird die Vielfalt großgeschrieben.
Und wenn man am letzten (offiziellen) Tag, am Sonntag, das Gelände verlässt so ist es fast noch genauso sauber wie am Anfang. Müllvermeidung und Entsorgung funktionieren hier fast Beispielhaft. Das sind die kleine aber feinen Unterschiede die das Herzberg, wie es die Fans nennen, von sonstigen Veranstaltungen unterscheidet.
Also auf ein neues Herzberg 2008, eventuell ohne ganz so viel Feuchtigkeit wie dieses Jahr aber auch kein Wüstenklima wie 2006.
Text: Dominik Rathgeb, sowie weitere Infos zu Herzberg
© Fotos: Andreas Rosar fotoagentur-stuttgart.de
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Barfuss-Herzberg-Eindrücke 2007 |
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künstlerische Herzbergambitionen (links) contra farbenfrohes Camping (rechts)
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Erstbesucher seit Juni 2003!
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